"Spekulanten und Auslandskapital" sollen aus dem Land fern gehalten werden. Dies betont der ungarische Minister für ländliche Entwicklung, Sandor Fazekas, laut des österreichischen Agrardienstes AIZ.

Dabei soll ein Betriebsgesetz helfen, nach dem der Boden als Zubehör zum Betrieb gemeinsam mit Maschinen, Wirtschaftsgebäuden und Aufbereitungskapazitäten verstanden wird und kein von einem Unternehmen separiertes Vermögen mehr darstellen kann.

Das Betriebsgesetz soll im Sommer verabschiedet werden und ungarische Einzelbauern und Familienunternehmen schützen. Es sei "nicht egal, ob nach dem Inkrafttreten des freien Kapitalstroms in der EU nach 2014 ungarische Bauern oder Ausländer über ungarischen Boden verfügen", sagte Fazekas.

Boden könne damit nicht separat, sondern nur zusammen mit dem Betrieb, als komplexe Produktionseinheit verkauft werden, betonte Fazekas. (hed)
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