IGW

Urbanisierung wird zentrales Thema


Die Hoffnung auf bessere Lebensverhältnisse treibt die Menschen in die Städte. Mehr als die Häfte derzeitigen Weltbevölkerung von rund 7 Mrd. Menschen lebt bereits heute in städtischen Gebieten. Bis zum Jahr 2050 soll von den dann prognostizierten 9 Mrd. Menschen rund 75 Prozent in urbanen Ballungszentren leben.

Doch damit stehen diese vor neuen sozialen Problemen. Aus agrarpolitischer Sicht rückt neben der Ernährungssicherung der großen Zentren auch die Entwicklung der ländlichen Räume in den Fokus, betonten Vertreter des Bundeslandwirtschaftsminsiteriums (BMEL) während eines Fachgesprächs in dieser Woche.

Bedeutung der Urbanisierung für die weltweite Agrarpolitik

Auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin im Januar 2016 beschäftigen sich die erwarteten 60 bis 70 Agrarminister mit Fragen rund um das Thema Urbanisierung.  Das in der Zeit vom 14. bis 16. Januar stattfindende "Global Forum for Food an Agriculture (GFFA) 2016 steht unter dem Motto: Wie ernähren wir die Städte - Landwirtschaft und ländliche Räume in Zeiten von Urbanisierung".

Das für die Organisation des GFFA federführende BMEL betont die notwendige Zusammenarbeit mit anderen Politikbereichen. Nur durch die Schaffung sinnvoller Lebensperspektiven können die ländlichen Räume wertvolle und unverzichtbare Beiträge im Zuge der Urbanisierung leisten. (jst)
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