Mit seinen sieben Forderungen beruft sich der Bund der Energieverbraucher auf die Energieminister von neun Bundesländern. Hessen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Rheinland-Pfalz, Bremen, Nordrhein-Westfalen; Thüringen, Baden-Württemberg und Niedersachsen hatten bereits im Dezember 2015 in einem gemeinsamen Positionspapier gegen die geplante EEG-Novelle der Bundesregierung Stellung bezogen, so der Verein in seinem Schreiben.

Der Bund der Energieverbraucher wendet sich gegen eine Deckelung und fordert den weiteren Ausbau der kostengünstigen Windenergie an Land. Auch soll die Akteursvielfalt und Bürgerenergie gesichert werden für Ausbau und Akzeptanz der Energiewende. Zudem wollen die Aktivisten den Photovoltaik-Ausbau langfristig sichern und Biomasseanlagen sinnvoll nutzen. Ihr Ziel ist zudem eine regionale Vermarktung zu ermöglichen, um die Energiewende deutschlandweit voranzubringen. Auch fordern sie verlässliche Rahmenbedingungen für den Ausbau der Windenergie auf See. (brs)
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