EU-Agrarministerrat

Vereinfachung der GAP auf der Tagesordnung

Der Vorschlag der EU-Kommission soll die GAP an verschieden Stellen vereinfachen. So ist geplant, auf die aufwendige Prüfung des „aktiven Landwirts" ab 2018 zu verzichten. Auf Wunsch der EU-Mitgliedstaaten hin soll auch die Definition von „Dauergrünland" praxistauglicher gestaltet werden. Bisher wird Ackerland, das fünf Jahre nicht mit einjährigen Kulturen bebaut wird, zu Dauergrünland. Auch der einjährige Anbau von Futtergras erhält bisher das Ackerland nicht als Ackerland.

Schließlich geht es um Einkommensabsicherungen in der 2. Säule der GAP. Die EU-Kommission möchte die Programme attraktiver machen, in dem schon bei einem Einkommensverlust um 20 Prozent ein Ausgleich gezahlt werden kann. Weiterhin wird die EU-Kommission den Ministern ihren Bericht über ökologische Vorrangflächen vorstellen. Unter dem Tagesordnungspunkt „Sonstiges" will die EU-Kommission ihre Maßnahmen nach dem brasilianischen Fleischskandal erklären. (Mö)
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