Stürme mit heftigen Regenfällen in Nordengland im Dezember haben Schäden auf vielen landwirtschaftlichen Betrieben hinterlassen. Die britische Regierung will nun Mittel aus dem Direktzahlungs-Budget nutzen, um den betroffenen Landwirten unter die Arme zu greifen. Dazu mache sie Gebrauch von Artikel 18 in den Bestimmungen zur ländlichen Entwicklung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in der EU, berichtet Agra Europe London und beruft sich auf einen Sprecher der EU-Kommission. Demnach werden Mittel in Höhe von umgerechnet 2 Mio. € aus dem Direktzahlungs-Budget (1. Säule) des Vereinigten Königreichs kurzfristig bereitgestellt.

Die Regierung stellt geschädigten Betrieben je zwischen 680 € und 27.300 € zur Verfügung. Damit sollen Schäden kompensiert werden, die nicht versichert sind. Anspruch auf diese Mittel haben Landwirte in den Regionen Cumbria, Northumberland, Lancashire und Yorkshire im Norden und Nordwesten Englands. (az)
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