TTIP

Verhandlungsroutine trotz Kritik


Nicht nur in der EU beharrt ein lautstarker Teil der Öffentlichkeit auf ihren Sorgen um Chlorhähnchen und Hormonfleisch. Das angestrebte Handelsabkommen (TTIP) zwischen der EU und den USA löst auch bei US-amerikanischen Verbrauchern Befürchtungen aus.

Die USA verteidigen ihre Ablehnung von Käse aus Rohmilch. Nach ihrer Ansicht könnten dadurch Krankheitskeime in die Nahrung gelangen. Eine Fortsetzung der Politik der Nulltoleranz gegenüber gefährlichen Keimen fordert deshalb die US-amerikanische Nichtregierungsorganisation „Center for Food Safety".

In einem immer kritischeren Umfeld startet in dieser Woche eine weitere TTIP-Verhandlungsrunde in Washington. Um die Öffentlichkeit zu besänftigen, werden sich die beiden Chefunterhändler am kommenden Mittwoch den Fragen der Kritiker stellen. In Arlington, Virginia wurde dazu extra ein Treffen mit Nichtregierungsorganisationen ausgemacht. (Mö)
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