G20-Agrarministertreffen

Verluste an Nahrungsmitteln vermeiden


In zahlreichen Ländern gibt es bereits Programme gegen die Verschwendung von Nahrungsmitteln. Ziel des Treffens in Istanbul am kommenden Donnerstag ist der Austausch von Informationen und eine Koordinierung der nationalen Programme. Bei Verlusten und Verschwendung werden unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt. In Schwellenländern führen vor allem Mängel bei der Lagerung und im Transport zu Verlusten. In den Industrieländern sind dagegen unnötige Abfälle beim Endverbraucher ein großes Problem. In einer Schlusserklärung sollen auf dem G20 Treffen die verschiedenen Schwachpunkte entlang der Lebensmittelkette aufgeführt werden. Preisschwankungen spielen diesmal nur eine untergeordnete Rolle. Nach der Finanzkrise hatten sich die G20 Agrarminister im Jahr 2011 auf einen verbesserten Austausch von Marktdaten verständigt. Das Agricultural Information System (AMIS) wird seitdem als großer Erfolg zur Vermeidung von Preisschwankungen auf dem Weltmarkt gefeiert. (Mö)
 
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