EU-Agrarrat

Wenig Hoffnung für die Fettkorrektur


Vor allem Österreich und Deutschland lassen nicht locker. Sie wollen den Faktor für den Fettgehalt in der Milch unbedingt korrigieren. Auf dem EU-Agrarrat in Luxemburg drängten die beiden EU-Mitgliedstaaten die Präsidentschaft, einen weiteren Kompromiss auszuarbeiten. Doch alle Bemühungen scheiterten.

Jetzt soll die neue italienische EU-Ratspräsidentschaft die Regelungen für das Auslaufen der Milchquoten im Juli noch mal auf die Tagesordnung setzten. Die Aussichten auf Erfolg sind auch dann gering.

Frankreich und andere EU-Mitgliedstaaten wollen einen Straferlass für Landwirte, die zu viel Milch erzeugen, nicht zulassen. Stattdessen pocht Frankreich auf zusätzliche Instrumente, um eine Mengensteuerung auch nach dem Ende des Quotensystems zu ermöglichen. (Mö)

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