Photovoltaik

Wenig Interesse an Solaranlagen


Die Bundesnetzagentur hat heute bekannt gegeben, dass die Vergütungssätze für Photovoltaik-Anlagen auf Dächern im Zeitraum vom 1. Juli bis zum 1. September 2015 jeweils zum Monatsersten um 0,25 Prozent sinken. ,,Die Zubauzahlen der vergangenen zwölf Monate liegen mit etwa 1.581 MW deutlich unterhalb des gesetzlich festgelegten Zubaukorridors von 2.400 bis 2.600 MW", erklärte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Dieser Wert liege nur noch knapp über der Schwelle, bei der die Vergütung nicht mehr abgesenkt würde.

Vergütungssätze
Gültig ab 1. Juli 2015
Bis 10 kWp: 12,37 Cent/kWh
Bis 40 kWp: 12,03 Cent/kWh
Bis 500 kWp: 10,76 Cent/kWp

(feste Vergütung ohne Marktprämienmodell)
Die Einspeisevergütung für Strom aus Photovoltaik-Anlagen wird nach dem Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien monatlich angepasst. Hierbei ist bei einem Zubau innerhalb des Zubaukorridors eine Absenkung der Vergütungssätze um jeweils ein halbes Prozent vorgesehen. Die Absenkung verstärkt sich, wenn der Korridor überschritten wird. Eine Unterschreitung des Zubaukorridors führt dagegen dazu, dass die Vergütung weniger stark sinkt.

Die neuen Vergütungssätze gelten nicht für Photovoltaik-Anlagen auf Freiflächen, für die die Bundesnetzagentur ein Ausschreibungsmodell entwickelt hat. (SB)

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