Filtererlass

Weniger Ammoniak aus Ställen


Nach dem in Kraft treten des Filtererlasses im März 2013 hat das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz zum Ende des vergangenen Jahres erheben lassen, wie viele Tierhaltungsanlagen inzwischen über eine Filteranlage verfügen: Die Umfrage bei den Unteren Immissionsschutzbehörden in den Landkreisen habe ergeben, dass von den 364 großen Schweinehaltungen mittlerweile 286 mit eignungsgeprüften Abluftreinigungsanlagen ausgerüstet seien.

Unter großen Anlagen versteht das Ministerium Ställe mit mehr als 2.000 Mastschweinen, 6.000 Ferkeln oder 750 Sauen. In den kleinen Schweinehaltungsanlagen seien weitere 186 eignungsgeprüfte Abluftreinigungsanlagen installiert. Lege man für diese Abluftreinigungsanlagen einen Mindestabscheidegrad von jeweils 70 Prozent für Ammoniak und Staub zugrunde, lässt sich in einer Anlage mit 2.000 Mastschweinen jährlich der Ausstoß von 5.096 kg an Ammoniak und 840 kg an Staub verhindern. In der Praxis erreichten die Abluftreinigungsanlagen weitaus höhere Werte, so das Ministerium. (SB)

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