Sie sanken signifikant von 556.000 auf 449.000. Auch bei den Saisonarbeitskräften ist ein starker Rückgang von 330.000 auf 286.000 zu verzeichnen. Im Gegensatz dazu wurde bei den ständig familienfremden Arbeitskräften eine Zunahme von 193.000 auf 204.000 registriert. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion zum Agrarstrukturwandel hervor.

Die Angaben beruhen auf den Daten der Landwirtschaftszählung 2010 sowie den Agrarstrukturerhebungen der Jahre 2013 und 2016. In der Antwort heißt es weiter, dass der vermehrte Einsatz modernerer Technik und die dadurch bedingten Effizienz- und Produktivitätssteigerungen Auswirkung auf die Zahl der Arbeitskräfte hätten. Außerdem würden vermehrt externe Dienstleister wie Lohnunternehmen die Arbeiten übernehmen. Die von diesen Dienstleistern erledigten Arbeiten und die dazu benötigten Arbeitskräfte seien in den Agrarstrukturerhebungen nicht abgebildet. (az)
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