Überwachung

Weniger Mängel

Die mit Abstand höchste Beanstandungsquote von 21,8 Prozent wiesen 2013 „Lebensmittel für besondere Ernährungsformen“ auf, gefolgt von den drei Produktgruppen „alkoholische Getränke (außer Wein)“, „Zuckerwaren“ sowie „Fleisch, Wild, Geflügel und Erzeugnisse daraus“ (15 bis 17 Prozent). Die Hälfte der beanstandeten Proben verstieß gegen Vorschriften der „Kennzeichnung und Aufmachung“. 18 Prozent der Proben wiesen mikrobiologische Verunreinigungen und 10 Prozent Mängel in der Zusammensetzung auf, teilt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit mit.

Die Gesamtzahl der registrierten Betriebe, die der Lebensmittelüberwachung unterliegen, liegt bei 1,2 Mio. Etwa die Hälfte aller Betriebe wurden in Deutschland kontrolliert, die Lebensmittel herstellen, bearbeiten oder verkaufen. Bei 25 Prozent aller untersuchten Betriebe stellten die Kontrolleure Verstöße fest und leiteten entsprechende Maßnahmen ein.

Die Lebensmittelüberwachung in Deutschland erfolgt risikoorientiert. Betriebe mit einem höheren Risiko werden häufiger kontrolliert. Entsprechend der risikoorientierten Einstufung wurden besonders häufig (mit 55 Prozent) die Lebensmittel herstellenden und verarbeitenden Betriebe in der Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung und beim Lebensmittelhandwerk (Fleischereien, Bäckereien, Konditoreibetriebe) kontrolliert. (da)
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