Kalibergbau

Wenzel fordert Ende der Salzeinleitung


Der niedersächsische Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) hat sich bei der Firma K-UTEC Salt Technologies in Sondershausen über Verfahren zur Vermeidung von Salzabwässern aus der Kaliproduktion informiert. Der Minister zeigte sich nach dem Besuch überzeugt, dass die bisherigen Einleitungen von Produktionsabwässern in die Werra und die Versenkung in den Untergrund durch technische Maßnahmen am Ort des Entstehens umfassend reduziert werden können, teilte das niedersächsische Umweltministerium mit. „Für die Einhaltung der Grenzwerte und die Verbesserung der Wasserqualität von Werra und Weser dürfen keine Maßnahmen unversucht bleiben", sagte Wenzel. Eine Kaliproduktion ohne Einleitungen in Gewässer und ohne neue Halden müsse der Stand der Technik werden, forderte der Grünen-Politiker.

In der kommenden Woche wird sich der Niedersächsische Landtag mit der Salzbelastung von Werra und Weser befassen. Auch die zuständigen Minister der Flussgebietsgemeinschaft Weser werden im März das Thema erneut beraten. (SB)
stats