FFH-Richtlinie

Wildkatze und Fischotter erfreuen Hendricks

Für Umweltministerin Barbara Hendricks ist die FFH-Richtlinie von vitaler Bedeutung für Europas Natur. Positive Entwicklungen wie die Rückkehr und die Ausbreitung von Wildkatze oder Fischotter in vielen Regionen Deutschlands belegten ihre Wirksamkeit, erklärte Hendricks anlässlich des Jubiläums.

Bundesweit gibt es mehr als 4.500 FFH-Gebiete

Laut Darstellung des Ministeriums begründete die FFH-Vorgabe das europäische Schutzgebietsnetz Natura 2000, dessen Areale heute mehr als 18 Prozent der Landfläche in der EU umfassen und damit das weltweit größte Netz von Schutzzonen bilden. Bundesweit gebe es mehr als 4.500 FFH-Gebiete.

Die Wirksamkeit der Naturschutzrichtlinien sei 2015 durch einen „Fitness-Check“ der EU-Kommission belegt worden, so das Bundesumweltministerium. Das Ministerium rief dazu auf, die gemeinsamen Anstrengungen zur Umsetzung der FFH-Richtlinie zu verstärken, wenn die Biodiversitätsziele der EU bis 2020 erreicht werden sollten. (mrs)
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