Brexitverhandlungen

Wirtschaft will Klarheit

„Die Wirtschaft ist extrem beunruhigt über den schleppenden Verhandlungsverlauf", kritisierte der Europäische Arbeitgeberverband Business Europe. In einem Brief an EU-Ratspräsident Donald Tusk schlägt der Verband eine Übergangszeit vor, in der Großbritannien vollen Zugang zum EU-Binnenmarkt haben soll. Die Staats- und Regierungschefs verweigern dagegen Gespräche über die Zukunft der Handelsbeziehungen. Sie verlangen zunächst eine Einigung über die Höhe der Austrittsrechnung. In der Schlusserklärung des laufenden EU-Gipfels werden zwar Fortschritte in den Verhandlungen festgehalten, diese rechten aber nicht, um in Phase 2. mit dem Thema „Handelsbeziehungen" einzusteigen. Die Staats- und Regierungschefs vertrösten auf Dezember und dies auch nur, wenn bis dahin die Hohe Austrittsrechnung für die Briten feststeht. (Mö)
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