Positionspapier

Wolf soll ins Jagdrecht

Auf diese Weise könnten bei ganzjähriger Unterschutzstellung sogenannte „Problemwölfe“ von örtlichen Jägern geschossen werden, heißt es in einem heute vorgelegten Positionspapier des Verbandes.

Probleme mit den Wölfen
Ein Wolf wird dann als problematisch angesehen, wenn er sich Menschen, menschlichen Behausungen oder Nutztieren auf weniger als 100 Meter nähert (Klassifizierung als „Problemwolf“ nach den im Yellowstone-Nationalpark in den USA geltenden Regelungen).
Darin wird die Landesregierung Brandenburg zudem aufgefordert, bei der Bundesregierung auf eine Veränderung des Schutzstatus vom Wolf hinzuwirken. Brandenburgs Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger hatte vergangene Woche im Umweltausschuss des Landtages klargestellt, dass solche Wölfe geschossen werden dürften, die jede Furcht vor Menschen verloren hätten und sich nicht durch Spezialzäune an Viehweiden abschrecken ließen.

Wichtig sei aber eine konkrete Einzelfallprüfung in den Landkreisen, die im Wolfsmanagementplan vorgesehen sei. Laut Vogelsänger ist ein absoluter Schutz vor Wölfen nicht möglich. Ein konfliktfreies Zusammenleben mit den Tieren werde es nicht geben. (mrs)
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