Staatliche Beihilfen

Wolfsriss darf entschädigt werden

Ab Juli gelten neue Regeln für staatliche Beihilfen in der Land- und Fortwirtschaft. Die EU-Kommission möchte die Verfahren vereinfachen und beschleunigen. Staatliche Beihilfen in den EU-Mitgliedstaaten werden durch die EU-Kommission streng kontrolliert, um Verzerrungen des Wettbewerbs zu vermeiden.

Zu den Neuerungen gehören Ausgleichszahlungen für Schäden durch geschützte Wildtiere, etwa Wölfe oder Bieber. Auch den Kauf von Zuchttieren zur Verbesserung der genetischen Qualität der Herde dürfen die EU-Mitgliedstaaten zukünftig bezuschussen.

Größeren Umfang nehmen staatliche Beihilfen bei Hochwasser oder beim Schutz gegen Tierseuchen an. Die EU-Kommission hatte zuletzt im Dezember den Freibetrag auf 15.000 € pro Empfänger innerhalb von drei Jahren erhöht. Hilfen bis zu dieser Summe müssen nicht in Brüssel genehmigt werden. (Mö)
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