Der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Bernhard Krüsken, hält wenig von der geplanten Vorschrift, Zwischenfrüchte und Begrünungen bis zum 15. Februar eines Jahres auf der Fläche belassen zu müssen.

„Diese Frist ist ungeeignet für Landwirte in Regionen, die bereits im zeitigen Frühjahr mit der Saat von Hauptkulturen, wie beispielsweise Zuckerrüben, beginnen. Gerade die Vorbereitung des Ackerbodens für das Saatbett – besonders bei früh zu säenden Kulturen – ist bei einer Frist 15. Februar außerordentlich problematisch“, teilte der DBV-Generalsekretär den Amtschefs der Länder in einem Schreiben mit.

Der DBV fordert, diese Vorschrift aus dem Entwurf der Agrarzahlungen-Verpflichtungenverordnung zu streichen. Der DBV widerspricht damit auch der Bundesregierung, die die neue Frist zur nationalen Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ab 2015 für erforderlich hält.

Falls ein generelles Vorziehen der Frist nicht möglich sei, schlägt der DBV vor, zumindest für die früheren Kulturen wie Sommergerste, Zuckerrüben, Gemüse und Frühkartoffeln einen früheren Zeitpunkt zu ermöglichen. (da)
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