Bayern

Zentrum für nachwachsende Rohstoffe

Wer sich für den innovativen Einsatz Nachwachsender Rohstoffe und Erneuerbarer Energien interessiert, findet bald in Straubing eine Anlaufstelle. Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und Landwirtschaftsminister Helmut Brunner starteten mit dem ersten Spatenstich die Bauarbeiten für das Nawareum: ein Informations-, Lern- und Beratungszentrum. „Das Nawareum wird die Menschen mit spannenden Angeboten für die Verwendung Nachwachsender Rohstoffe und Erneuerbarer Energien sensibilisieren“, waren sich Brunner und Aigner einig. Ziel sei, fundierte fachliche Informationen erlebbar und damit für Familien, Schulklassen und alle Interessierten gleichermaßen attraktiv zu machen.

Beratung für Bürger und Unternehmen

Zudem soll das Nawareum für Bürger, Unternehmen, Kommunen und Bildungseinrichtungen als kompetente Anlauf- und Beratungsstelle dienen. Schließlich nimmt den Ministern zufolge die Bedeutung Nachwachsender Rohstoffe permanent zu, gerade im Hinblick auf biobasierte Materialien und die Energiewende. Umso wichtiger ist es laut Brunner und Aigner, umfassend über die Verwendungsmöglichkeiten aufzuklären und den Einsatz Nachwachsender Rohstoffe und Erneuerbarer Energien voranzutreiben.

Möglichkeiten der Bioökonomie zeigen

Um die richtige Mischung aus Information, Dokumentation und Erlebnis sicherzustellen, sind Dauer- und Sonderausstellungen zu Themen wie Heizen, Bauen und Dämmen ebenso geplant wie Schau- und Lehrgärten oder Mitmachstationen für Jung und Alt. Zudem wird die Einrichtung einen Einblick in die Geschichte und die künftigen Möglichkeiten der Bioökonomie bieten, teilen die Ministerien mit. Schon das Gebäude selbst sei als Musterbeispiel für Nachhaltigkeit geplant: Es wird in Holzbauweise mit Passivhaus-Standard errichtet und soll den Besuchern die Möglichkeiten beim Einsatz Erneuerbarer Energien vor Augen führen. Die Gesamtkosten von 25 Mio. € teilen sich Landwirtschafts- und Energieministerium. Anfang 2020 soll das Nawareum eröffnet werden. (SB)
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