Methanreduktion

Zuchtkuh mit effizienter Verdauung

Ziel des Teilprojektes „Futtereffizienz und Methanemission“  ist es, mit Hilfe eines Laser-Methan-Detektors, Kühe zu finden, die weniger Methan ausstoßen als andere. Um diesen Ansatz dann züchterisch nutzen zu können, müssen mindestens 500 bis 1000 Kühe hinsichtlich ihrer Methanemission untersucht werden.

Unterschiedliche Verdauung: Einige Kühe produzieren weniger Methan

Die Methanausscheidung einer Kuh steht in engem Zusammenhang mit der Qualität des Futters und der individuellen Verdauung durch die Kuh. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass hier genetische Variationen bei den Tieren vorliegen. Folglich können einige Tiere ihr Futter effektiver ausnutzen, also mehr von dem Futter in körpereigene Masse umsetzen und daher weniger Methan ausscheiden.

Im Rahmen des Teilprojektes arbeiten die Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei in Mecklenburg-Vorpommern (LFA), das Leibniz-Institut für Nutztierbiologie (FBN), die Rinder-Allianz (RA) und der Landeskontrollverband für Leistungs- und Qualitätsprüfung (LKV MV) mit der Martin-Luther-Universität Halle (MLU) eng zusammen. Die Arbeiten zu dem Teilprojekt sind bereits im Herbst 2014 erfolgreich angelaufen und bis Ende 2017 datiert. Das Teilpojekt wird mit 342.000 € gefördert.

Am Freitag fiel der Startschuss für das bundesweite Projekt optiKuh. Insgesamt 15 Kooperartionspartner, darunter Universitäten, Forschungseinrichtungen der Länder und Wirtschaftsunternehmen, beschäftigen sich mit der Frage, wie Kühe mit robustem Stoffwechsel und guter Futteraufnahme „gezüchtet“ werden können. Das Gesamtprojekt optiKuh hat ein Kostenvolumen von etwa 3,41 Mio. €. (has)
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