Agrarpolitischer Dialog

Züchter auf Panrussischem Feldtag

Vom 13. bis 15. Juli 2016 besuchte eine deutsche Delegation die Panrussischen Feldtage in der Region Altai. Das russische Landwirtschaftsministerium hatte hierzu eingeladen. Mit dem Besuch soll die deutsch-russische Zusammenarbeit im Saatgutbereich intensiviert werden, teilt der Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter (BDP) mit. „Diese wechselseitigen Besuche finden jährlich mit organisatorischer Unterstützung des BMEL-Kooperationsprojekts Deutsch-russischer agrarpolitischer Dialog statt und sind von großer Bedeutung für unsere Zusammenarbeit“, erklärt der Vorsitzende des BDP-Lenkungsausschusses für Russland, Dieter Rücker.

Gespräche und Betriebsbesuche

Ziel der Treffen mit russischen Ansprechpartnern vor Ort sei es, die Beziehungen weiter zu stärken. Dazu gehörte ein Gespräch mit Sergei Dankvert, Leiter von RosSelkhozNadzo, der russischen Aufsichtsbehörde für Tier- und Pflanzengesundheit, Pyotr Chekmaryov, Direktor der Pflanzenbauabteilung des russischen Landwirtschaftsministeriums, Alexander Lukyanov, Vize-Gouverneur der Region Altai, Vitaly Voloschenko, Vorsitzender des russischen Sortenamtes und Alexander Malko, Direktor der russischen Saatgutzertifizierungsbehörde. Die Delegationsmitglieder besuchten einen Vermehrungsbetrieb und das Landwirtschaftliche Forschungsinstitut der Altai-Region.

Finanzierung von Züchtungsforschung

Der Round Table „Interaktion des Sortenamtes mit den berufsständischen Vertretungen“ bot Gelegenheit zur intensiven Diskussion über Themen der bilateralen Kooperation. „Dabei wurde besonderes Augenmerk auf die Voraussetzungen für die Zulassung von Sorten auf dem russischen und westeuropäischen Markt sowie auf Fragen der Finanzierung von Züchtungsforschung gelegt“, berichtet Rücker weiter. (SB)
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