In Leipzig findet am kommenden Dienstag, 19. September, das zweite Ufop-Perspektivforum statt. Die Veranstaltung ist für Interssierte eine Möglichkeit, sind intensiv mit dem Rapsanbau auseinanderzusetzen. Die Ufop führt in Leipzig auch ihre Mitgliederversammlung durch, das Perspektivforum steht jedoch allen offen, teilte ein Ufop-Sprecher gegenüber agrarzeitung.de mit. Das Perspektivforum richte sich an Experten und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, des Bundes und der Länder, aber auch an die Verbände der Agrarwirtschaft und ausdrücklich an die landwirtschaftliche Praxis selbst.

Fruchtfolgesysteme mit Raps sind das Beispiel in der Bioökonomie, im Wege einer nachhaltigen Intensivierung sowohl die produktionstechnische Optimierung zu bewerkstelligen als auch die vielfältige Verwendung der Rapsernte und deren Produkte weiterzuentwickeln.

Deutschland hat sich 2015 als einziger EU-Staat für die Einführung der Treibhausgas-Minderungspflicht entschieden. Im Ergebnis entstand ein Wettbewerb um die möglichst kosten- und damit auch rohstoffeffizienteste Biokraftstoffoption für die Erfüllung der Quote. Dieser Wettbewerb hat alle Stufen der Warenkette erreicht - bis auf die landwirtschaftliche Produktion. Schon deshalb sind Landwirte interessiert daran, welche Möglichkeiten Fruchtfolgegestaltung und Bestandsführung bieten, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren.

Im Rahmen des Perspektivforums am 19. September in Leipzig sollen diese Fragen und Themen am Beispiel aktueller Projektvorhaben und rechtlicher Rahmenbedingungen erläutert und im Sinne einer Perspektiventwicklung diskutiert werden. (da)
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