Solaranlagen

Zuschlag nach festen Spielregeln


Die Vergütung von Solarstrom erfolgt nun nach dem günstigen Angebot, welches Anlagenbauer für ihren produzierten Strom veranschlagen. Dieses Verfahren ist mit dem Erneuerbaren Energien-Gesetz eingeführt worden. "Die Förderung wird von einem administrativ festgelegten Fördersatz auf wettbewerblich ermittelte Fördersätze umgestellt," sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Investoren können nun ihre Gebote für die erste Ausschreibung bis zum 15. April bei der Bundesnetzagentur abgeben. Für diesen Gebotstermin beträgt das Ausschreibungsvolumen 150 MW, das Höchstgebot beträgt 11,29 Cent pro Kilowattstunde. Den Geboten sind Angaben und Unterlagen zu den Flächen beizufügen, auf denen die Anlagen errichtet werden sollen. Die Gebote müssen sich auf eine bestimmte Förderhöhe in Cent pro Kilowattstunde für den in den Anlagen erzeugten Strom sowie auf eine Anlagengröße in Kilowatt beziehen.

Die Gebote, in denen die niedrigste Förderhöhe angeboten wird, erhalten den Zuschlag, solange bis das Volumen der jeweiligen Ausschreibungsrunde erreicht ist. (da)
stats