Um Betrieben die Umstellung auf emissiosarme Maschinen zu erleichtern, bietet das Land Hessen eine neue Förderung an. Seit dem 1. Juli 2016 können Landwirte eine Unterstützung für die Anschaffung von  Maschinen und Geräten erhalten, wenn sie zu einer deutlichen Minderung von Emissionen oder Umweltbelastungen beitragen. Dabei geht es vor allem um die Verringerung von Ammoniakemissionen und um die Erreichung der klimapolitisch formulierten Reduktionsziele für Treibhausgase. 
Neben neuen Geräten zur emissionsarmen Ausbringung von flüssigen Wirtschaftsdüngern können Geräte zur Anwendung von Pflanzenschutzmitteln gefördert werden, die das Einsatzvolumen von Herbiziden erheblich mindern. Ebenfalls werden Maschinen gefördert, welche die Abdrift der Mittel gegenüber bisher eingesetzter und häufig veralteter Technik deutlich verringern.

Der Fördersatz für alle beschriebenen Maschinen und Geräte beläuft sich auf bis zu 20 Prozent des Anschaffungswertes. Bei der Neuanschaffung von Schleppschuh- oder Injektionstechnik kann ein neuer Tankwagen mitgefördert werden. Die Förderung einer Umrüstung vorhandener Tankwagen ist ebenfalls möglich. Selbstfahrende Maschinen sind ausgeschlossen.

„Die Landwirtschaft kann einen wichtigen Beitrag zur Erreichung unserer Klimaschutzziele leisten. Moderne Technik bei landwirtschaftlichen Geräten ermöglicht einen effektiveren Einsatz und eine effizientere Ausbringung zum Beispiel von Dünger", erklärte Landwirtschaftsministerin Priska Hinz bei der Vorstellung des Programms in Wiesbaden. (az)
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