Soja

Zuversicht für stabile Anbauflächen

Die Sojabohne überzeuge auch als Marktfrucht, so Jan-Malte Wichern vom Soja-Netzwerk Deutschland. Daher werde nach seiner Einschätzung der Anbau der Pflanze auch in Nordrhein-Westfalen stabil bleiben, zitiert ihn die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung( BLE) in einer Mitteilung. In den Jahren 2011 bis 2015 sei der Deckungsbeitrag der Sojabohne im Mittel mit jenem des Weizens vergleichbar, 2016 habe er nach Angaben des Sojaförderrings sogar darüber gelegen. Auch für 2017 nsei von einem höheren Deckungsbeitrag auszugehen. 

Hinzu komme nach Aussage von Wichern, dass sich die Vermarktungsmöglichkeiten seit 2013 erheblich verbessert hätten. Die Sojabohne überzeuge auch durch ihre positive Vorfruchtwirkung. Daher rechne sich der Sojaanbau auch außerhalb der "Greening-Flächen", zeigt sich Wichern überzeugt. 

Das Demonstrationsnetzwerk Sojabohne wurde 2013 vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gegründet und wird noch bis 2018 laufen. Seit dem Beginn hätten sich die Anbauflächen in Deutschland von 7.500 ha im Jahr 2013 auf rund 19.200 ha gesteigert. In Nordrhein-Wetsfalen habe sich in diesem Zeitraum die Fläche von 100 ha auf 200 ha verdoppelt, heißt es in der Mitteilung.  (jst)





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