Klimakonferenz

Zuversicht zum Auftakt

Gleich zum Auftakt der zwölftägigen Klimakonferenz sprechen die Staats- und Regierungschefs in Paris Le Bourget. Damit ist die Aufmerksamkeit für die Klimakonferenz (COP21) sicher. Es werden aber auch Erwartungen geschürt.

Gastgeber Frankreich fordert die Teilnehmer auf, zügig zu verhandeln. Es sei falsch, auf ein Wunder in der letzten Nacht oder auf eine Verlängerung zu warten, erklärte der französische Außenminister Laurent Fabius vor dem Gipfel. Sicher ist, dass die 195 Länder der Klimakonferenz noch liefern müssen. Die bisherigen Angebote würden die Temperatur bis 2100 um 3 Grad erhöhen. Ziel der Konferenz ist ein verbindlicher Fahrplan, um die Erwärmung auf 2 Grad zu begrenzen. 

Das Gelingen der Konferenz hängt vor allem von weiteren Zugeständnissen Chinas und den Vereinigten Staaten ab. Diese wollen sich erstmals auf eine Verminderung von Treibhausgasen in internationalen Abkommen einlassen. (Mö) 
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