Bieter können ihre Gebote für die zweite Ausschreibungsrunde bis zum 1. August abgeben. Für diesen Gebotstermin beträgt das Ausschreibungsvolumen 150 MW, das Höchstgebot beträgt 11,18 Cent pro Kilowattstunde. Bieter können mit Projekten, die in der ersten Runde keinen Zuschlag erhalten haben, erneut an dieser Ausschreibung teilnehmen, teilt die Bundesnetzagentur mit.

Während in der ersten Ausschreibungsrunde die Preise noch im sogenannten "pay-as-bid"-Verfahren ermittelt wurden, also jeder erfolgreiche Bieter einen Zuschlag zu dem von ihm angebotenen Wert bekommen hat, gilt nun das Einheitspreisverfahren "uniform pricing". Hierbei wird der Gebotswert des letzten bezuschlagten Gebots der Zuschlagswert aller anderen erfolgreichen Gebote. Dieser Preismechanismus, der auch an der Strombörse zu Anwendung kommt, wird in dieser und der nächsten Ausschreibungsrunde erprobt. Die Ergebnisse könnten zur Entwicklung des Ausschreibungsdesigns anderer Technologien verwendet werden, so die Netzagentur.

In der ersten Ausschreibungsrunde wurden 37 Gebote ausgeschlossen, weil geforderte Unterlagen nicht beigefügt wurden oder weil Bieter Formvorgaben nicht eingehalten haben. Es sei Anliegen der Bundesnetzagentur, so wenige Gebote wie möglich auszuschließen. Die Bundesnetzagentur hat die Ausschlussgründe der ersten Ausschreibungsrunde untersucht und die Ergebnisse als Hinweise zur Gebotsabgabe veröffentlicht. (az)



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