Afrikanische Schweinepest

Andriukaitis: Bei ASP gilt die Regionalisierung

Vytenis Andriukaitis
Bild: European Commission
Vytenis Andriukaitis

Zur engen Zusammenarbeit und Solidarität bezüglich der Afrikanischen Schweinepest (ASP) ruft EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis die EU-Mitgliedstaaten auf. Im EU-Agrarrat informiert der EU-Kommissar die Minister über die aktuelle Lage.

Der menschliche Faktor und die Wildschweine blieben die gefährlichsten Wege für die Übertragung der Seuche, betonte Andriukaitis auf dem EU-Agrarrat in Luxemburg. Durch eine verstärkte Bejagung sollte die Wildschweinpopulation ausgedünnt werden, forderte der EU-Kommissar. Zudem müsste man Jäger, Landwirte, Touristen und andere Reisende immer wieder über die Gefahren der Seuchenübertragung aufklären.

China überzeugen

In der EU würden zur Eindämmung der ASP alle Maßnahmen beflogt, gab sich Andriukaitis zuversichtlich. Es gelte das Prinzip der Regionalisierung, weshalb sich die EU-Mitgliedstaaten davor hüten sollten, ganze Nachbarländer als infiziert zu betrachten. Eine falsche Bewertung des Seuchengeschehens könne den Ruf der gesamten EU schädigen und sich negativ auf den Export von Schweinefleisch auswirken. Andriukaitis reist demnächst nach China und will dort Aufklären und für Vertrauen werben. China ist einer der größten Käufer von Schweinefleisch aus der EU.

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