Afrikanische Schweinepest

Deutsche und Polen üben den Ernstfall

Deutsche Schweinehalter sehen die Fälle der Afrikanischen Schweinepest im Osten Polens mit großer Sorge. Seit Monaten laufen Präventionsmaßnahmen. Offizielle Stellen aus Deutschland und Polen simulieren nun den Ernstfall.


Noch grassiert das Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Osten Polens. Doch im Falle des Vorrückens zur deutschen Grenze müssen beide Länder eng zusammenarbeiten. Um den Ausbruch und die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, lief bis gestern für die Fachverwaltungen von Deutschland und Polen eine ASP-Simulationsübung in der grenznahen Region Westpommern und dem Bundesland Mecklenburg-Vorpommern.

Ziel war dabei, die lokalen und zentralen Veterinärverwaltungen sowie die Nationalen Referenzlaboratorien Polens und Deutschlands zu vernetzen. Dabei ging es vor allem um den koordinierten Austausch von Informationen und das gemeinsame Festlegen von Restriktionsgebieten. Diese sollten im Ernstfall ineinander greifen und gemeinsam dargestellt werden können. 

Die Zusammenarbeit mit den polnischen Behörden habe sich bereits bei der Vorbereitung der Übung sehr gut entwickelt, teilte das BMEL als zuständiges Ministerium mit. 




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