Afrikanische Schweinepest

Hoffnung auf Impfstoff steigt


Die Keulung und Vernichtung der Kadaver, wie hier bei einem Ausbruch in Russland, ist derzeit die einzige Möglichkeit, mit der Afrikanischen Schweinepest in Nutztierbeständen umzugehen.
imago images / ITAR-TASS
Die Keulung und Vernichtung der Kadaver, wie hier bei einem Ausbruch in Russland, ist derzeit die einzige Möglichkeit, mit der Afrikanischen Schweinepest in Nutztierbeständen umzugehen.

Bei der Suche nach einem Impfstoff gegen die Afrikanische Schweinepest ist Forschern aus den USA möglicherweise ein wichtiger Schritt gelungen. Die Entfernung eines Gens brachte den Durchbruch.

Wissenschaftlern des Agricultural Research Service des US-Agrarministeriums (USDA) und einiger anderer Institute in den USA ist es gelungen, einen Virustyp der Afrikanischen Schweinepest gentechnisch so zu verändern, dass er als Impfstoff eingesetzt werden könnte. Die Forschungsergebnisse wurden auf der Wissenschaftsplattform www.biorxiv.org veröffentlicht und sind bisher noch nicht von anderen Wissenschaftlern überprüft worden. Die Forscher haben aus einem Virus des in Eurasien verbreiteten Stamms ein Gen entfernt. Die so veränderten Viren wurden Schweinen gespritzt. Diese Tiere hätten eine Immunität gegen den hochpathogenen Ursprungsvirus entwickelt. Sie zeigten selbst keine klinischen Symptome und schieden den Virus auch nicht aus, heißt es in dem Bericht.

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