Afrikanische Schweinepest

Mit der ASP-Ampel durch den Stall


Die Gefahr einer Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Deutschland ist längst nicht gebannt. Eine Risiko-Ampel soll Landwirte dazu ermuntern, die Vorsorge gegen den Eintrag der ASP noch besser zu optimieren.

Unter der Regie der Universität Vechta, dem Friedrich-Loeffler-Institut sowie der QS Qualität und Sicherheit GmbH in Bonn wurde eine Risiko-Ampel als Online-Tool erarbeitet. Es soll Landwirten die Möglichkeit für eine individuelle Überprüfung der Biosicherheit bieten. „Im Betrieb, im Stall sowie bei den Arbeitsabläufen schleichen sich immer wieder Nachlässigkeiten ein, die konsequent überprüft und nachjustiert werden müssen“, schildert Dr. Johannes Wilking, Vorsitzender beim Kreislandvolkverband Vechta, die Praxis. Er hat mit einem Expertenteam eine App erstellt, die dem Landwirt auf seinen Betrieb zugeschnittene Risikobewertung darstellt. Unter www.risikoampel.uni-vechta.de können Landwirte die Risikoampel anonym und gebührenfrei nutzen.

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