Afrikanische Schweinepest

Vorbereitungen für den Seuchenfall

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich nach Westen aus. In Deutschland beraten Experten über Abwehrmaßnahmen.

"Eine Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest nach Deutschland brächte schwere wirtschaftliche Folgen für alle Schweinehalter mit sich", so Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt heute in Berlin. Auf einer gemeinsamen Veranstaltung des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL), des Deutschen Landkreistages und des Deutschen Bauernverbandes (DBV) diskutierten Experten den Sachstand und den Umgang mit dieser Tierseuche, heißt es in einer Mitteilung des DBV.

Auch die Landkreise wären von einem Ausbruch der Seuche in vielfältiger Weise betroffen, habe der Hauptgeschäftsführer des Landkreistages, Prof. Hans-Günter Hennecke betont. Neben erheblichen Auswirkungen auf die schweinehaltenden Betriebe sowie die Lebensmittelhersteller befänden sich in den Landkreisen auch die für die Seuchenbekämpfung zuständigen Behörden. Diese könnten im Zusammenwirken mit Landwirten und Jägern eine schnelle und effektive Reaktion auf ein mögliches Auftreten der ASP in Deutschland gewährleisten.

Der Vorsitzende des Fachausschusses beim DBV, Johannes Röring, fordert die Vorbereitung auf ein schnelles und reibungsloses Krisenmanagement. Für die Schweinehalter und die gesamte Wertschöpfungskette wäre der Ausbruch der ASP "eine Katastrophe", so Rörig. Es müsse alles unternommen werden, um das Auftreten der Seuche in Deutschland zuverlässig zu verhindern.



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