Agrarausschuss

Alois Gerig im Amt bestätigt

Alois Gerig tritt seine nächste Amtsperiode im Agrarausschuss an.
Foto: J_Struck
Alois Gerig tritt seine nächste Amtsperiode im Agrarausschuss an.

Der Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft kann seine Arbeit aufnehmen. In der heutigen konstituierenden Sitzung wurde der für den Vorsitz vorgeschlagene Alois Gerig (CDU) bestätigt.

"Die Atmosphäre war sehr harmonisch und ich freue mich, den Vorsitz weiter führen zu können", sagte Alois Gerig gegenüber agrarzeitung.de im Anschluss an die heutige konstituierende Sitzung des Agrarausschusses. Es sei spürbar gewesen, dass alle Teilnehmer in irgendeiner Form Bezug zur Landwirtschaft und den ländlichen Räumen hätten.
Die Mitglieder des Agrarausschusses
CDU (11): Dr. Michael von Abercron, Silvia Breher, Hermann Färber, Alois Gerig, Katharina Landgraf, Hans-Georg von der Marwitz, Johannes Röring, Albert Stegemann, Dieter Stier, Hans-Jürgen Thies, Kees de Vries
CSU (2): Artur Auernhammer, Marlene Mortler
SPD (8): Katrin Budde, Rita Hagl-Kehl, Marcus Held, Susanne Mittag, Johann Saathoff, Ursula Schulte, Rainer Spiering, Stefan Zierke
AfD (5): Peter Felser, Franziska Gminder, Wilhelm von Gottberg, Waldemar Herdt, Stephan Protschka
FDP (4): Nicole Bauer, Karlheinz Busen, Dr. Gero Clemens Hocker, Carina Konrad
Die Linke (4): Heidrun Blum, Amira Mohamed Ali, Kersten Steinke, Dr. Kirsten Tackmann
Bündnis90/Die Grünen (4): Harald Ebner, Renate Künast, Friedrich Ostendorff, Markus Tressel


In seiner Eingangsrede habe er die Ziele seiner künftigen Arbeit dargelegt, sagte Gerig. Bis zuletzt sei er unsicher gewesen, ob eventuell von den neuen Mitgliedern der Alternative für Deutschland (AfD)  ein Vorschlag für einen anderen Kandidaten gemacht werden würde. Dies war jedoch nicht der Fall, so dass der vom Bundestagsvizepräsidenden Hans-Joachim Friedrich für den Vorsitz vorgeschlagene Gerig ohne Einwände akzeptiert wurde. Der Ausschuss umfasst somit 38 Ordentliche und 38 Stellvertretende Mitglieder.

In dem wichtigen Haushaltsausschuss hingegen hat die AfD für Turbulenzen gesorgt. Peter Boehringer von der AfD wurde für den Vorsitz vorgeschlagen und gewählt. Er wurde gegen die Stimmen der Partei Die Linke,und nur durch Zustimmung von AfD und FDP zum Vorsitzenden benannt. Alle anderen Parteien (CDU, CSU, SPD und Grüne) enthielten sich der Stimme.


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