Agrarexport

Deutschland ist auf Platz Drei

Foto: jst

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner spricht sich für den Export von Agrar- und Ernährungsgütern aus Deutschland und der EU aus. Voraussetzung seien klare Regeln.

Deutschland ist weltweit der drittgrößte Importeur von Agrar- und Ernährungsgütern und gleichzeitig drittgrößter Exporteur. Für sie sei der Handel auch mit Agrar- und Ernährungsgütern Teil einer aktiven Friedenspolitik, sagte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner heute in Berlin. Anläßlich der Vorstellung der Ziele der Außenwirtschaft des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL) verwies die Minsterin auf die Notwendigkeit eines klaren Regelwerks im multilateralen Handel. Dazu gehören die Vorgaben der Welthandelsorganisation (WTO) sowie internationale Abkommen zur Tiergesundheit und des Pflanzenschutzes, betonte sie.  

Sowohl der Wert der Ein- wie auch Ausfuhren haben sich den Angaben des BMEL zufolge in den vergangenen Jahren kontinuierlich erhöht. Nach vorläufigen Zahlen umfasste der Agrarimport nach Deutschland im Jahr 2017 einen Wert in Höhe von rund 85,0 Mrd. €, die Ausfuhr belief sich demnach auf 73,0 Mrd. €.

Häufig würden in kritischen Diskussionen über den Agrarhandel mit überholten Gewissheiten argumentiert, bemerkte Klöckner. So sei es tatsächlich nicht zutreffend, dass in irgendeiner Art und Weise Exporte aus Deutschland subventioniert würden, erläuterte Klöckner. Wenn dies vor vielen Jahren zutreffend gewesen sei, so sei es falsch, diese Behauptungen heute immer wieder vorzubringen. So gelte spätestens seit 2015, dass Exportsubventionen sogar den Vorgaben der WTO widersprechen, betonte die Ministerin.

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