Agrarhaushalt

Agraretat 2019 soll wachsen

Der haushalstpolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Ulrich Freese, ist mit dem Etatentwurf zufrieden.
Foto: jst
Der haushalstpolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Ulrich Freese, ist mit dem Etatentwurf zufrieden.

Die Politik bereitet den Bundeshaushalt für das kommende Jahr vor. Für das Landwirtschaftsministerium ist ein Zuwachs um etwa 200 Mio. € vorgesehen.

Am heutigen Dienstag wird über den ersten Entwurf des Haushalts 2019 für das Bundeslandwirtschaftsministerium beraten. Agrarministerin Julia Klöckner stellt den Etatentwurf vor, der im Vergleich zum erst kürzlich beschlossenen Haushalt 2018 Mehrausgaben von rund 200 Mio. € vorsieht. Das Volumen würde auf etwa 6,24 Mrd. € wachsen. Größter Posten bliebe nach wie vor mit rund 4 Mrd. € die landwirtschaftliche Sozialpolitik.

Dicker Batzen für die ländlichen Räume

"Der Haushalt 2019 ist größer, weil wir jetzt beginnen die im Koalitionsvertrag vereinbarte sogenannte 'Landmilliarde" zu verarbeiten", sagte der haushaltspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Ulrich Freese, gegenüber agrarzeitung.de. "Wir werden im Bereich Ländliche Entwicklung in dieser Wahlperiode insgesamt zusätzliche 430 Millionen Euro ausgeben", so der Parlamentarier. Im Bereich der Digitalisierung der Landwirtschaft seien etwa 50 Mrd. € vorgesehen. "Es ist ein guter Haushalt, der hier und da noch ein wenig feinjustiert werden muss", sagte Freese. Die abschließende Beratung des Haushalts wird voraussichtlich im November 2018 erfolgen.

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