Agrarministerkonferenz

Agrarministertreffen zur GAP mit Hogan

Christina Schulze Föcking, (CDU), Agrarministerin in Nordrhein-Westfalen, trommelt alle ihre Länderkollegen zu einem Sondertreffen in dieser Woche in Berlin zusammen. Es geht um die künftige Verteilung der Fördergelder.

Zu Beginn des Jahres hat das Land Nordrhein-Westfalen turnusgemäß den Vorsitz der Agrarministerkonferenz (AMK) für 2018 übernommen. Kurz vor der Grünen Woche (IGW) treffen sich turnusgemäß in Berlin die Amtschefs der Länder zum ersten Austausch zu Themen der diesjährigen Agrarministertreffen. Am Donnerstag kommen dann alle Agrarminister von Bund und Länder zu einer Sonderagrarministerkonferenz in Berlin zusammen. Die Vorsitzende der diesjährigen AMK, Schulze Föcking, sieht diese als dringend an, damit die Agrarminister über die ersten Vorschläge der EU-Kommission zur Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2020 beraten. Die von der EU-Kommission beabsichtigte Modernisierung der Komponenten zur Ökologisierung der GAP werde bei den Beratungen einen hohen Stellenwert haben, sagte Schulze Föcking vor dem Treffen in Berlin. "Die Biodiversität steht im Fokus, wir müssen sie erhalten. Das geht aber nur mit Kooperation anstatt Zwang, denn Landwirtschaft und Naturschutz bedeuten keinen Widerspruch. Wir wollen deshalb die Förderung freiwilliger Agrarumweltmaßnahmen unter Ausschöpfung der Mittel von Bund und EU weiterentwickeln. Förderung darf es aber nicht nur in extensiven Regionen geben, wir brauchen auch Angebote für die intensiven Regionen", so die Ministerin.

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