Anbindehaltung

Hinz fördert Ausstieg in Hessen


Neubauten werden in Hessen mit bis zu 40 Prozent gefördert.
Bild: Pixabay / 1447441
Neubauten werden in Hessen mit bis zu 40 Prozent gefördert.

In Hessen sollen Milchviehhalter mehr Unterstützung bei der Umstellung ihrer Betriebe auf Laufställe erhalten. Ministerin Hinz erhöht den finanziellen Anreiz und verbessert das Beratungsangebot.

Die hessischen Landwirtschaftsministerin Priska Hinz will den Ausstieg aus der Anbindehaltung bei Kühen weiter fördern. „Der Ausstieg aus der Anbindehaltung ist machbar,“ sagte Hinz am vergangenen Mittwoch. „Wir unterstützen das in Hessen mit Beratung und finanzieller Förderung.“

Im Rahmen des Agrarinvestitionsförderungsprogramms (AFP) können sich umstellungswillige Landwirte beim Umbau auf Laufställe unterstützen lassen. Die Fördersätze steigen von 20 auf 30 Prozent für Umbauten und von 30 bis 40 Prozent für Neubauten. Aktuell plant die Bundesregierung, die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung zu überarbeiten. Damit die Umbauten auch nach der Überarbeitung auf Bundesebene noch rechtssicher sind, wird nur gefördert, wenn der höchstmögliche Standard, also die Anforderungen der ökologischen Tierhaltung eingehalten werden.

Der Landesbetrieb Landwirtschaft (LLH) berät darüber hinaus landwirtschaftliche Betriebe. Außerdem gibt es einen Handlungsleitfaden, der verschiedene Beispiele für den Ausstieg aus der Anbindehaltung darstellt.

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