Anzeigenkampagne

ISN kämpft gegen den Schweine-Exodus

ISN

„Unsere Schweine leben besser hier!“ – meinen die deutschen Schweinhalter und kämpfen mit einem Anzeigenkampagne für die heimische Tierhaltung.

Eine von der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) geplante Anzeigenkampagne trifft in der Branche auf eine breite Zustimmung. In den vergangenen drei Wochen hätten Unterstützer insgesamt 20.000 € zugesagt um das Anliegen zu unterstützen. Damit steht für die ISN dem Beginn der Kampagne nichts mehr im Wege. „Ende November soll es losgehen“, teilt der Verein auf seiner Internetseite mit. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, ruft die ISN zu weiteren Spenden auf, „denn mehr finanzielle Mittel bedeuten noch mehr Reichweite und noch mehr Nachdruck, um unsere Botschaft in Richtung Bundesregierung zu unterstreichen.“

Die Botschaft der ISN ist in einem Satz zusammengefasst: "Unsere Schweine leben besser hier!" Die ISN warnt davor, dass die Flut von neuen Auflagen und die fehlenden politischen Perspektiven viele Schweinehalter dazu bewegen könnte, die Produktion einzustellen. „Eine Verlagerung der Erzeugung in andere Länder, kann keiner wollen“ stellt die ISN fest. Stille Proteste mit grünen Kreuzen, die landauf und landab auf den Äckern stehen und laute Proteste durch die Bauerndemos seien ein deutliches Zeichen. „Es ist fünf vor Zwölf, um die Tierhaltung in Deutschland nicht ganz zu verlieren!“, warnt die Organisation. Die Zukunft der Schweinehaltung müsse Chefsache in Berlin werden.

Unterstützt wird die Kampagne auch von Unternehmen aus den vor- und nachgelagerten Sektoren. Dazu gehören unter anderem Agravis, Bröring, Big Dutchman, Miavit, Boehringer Ingelheim, die R+V Versicherungen und MSD.

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