ASP-Geschehen

Schweinepest in Westpolen dementiert

Die Schweinepest bleibt in Polen auf den Nordosten und die Gegend um Warschau beschränkt. Gerüchte über einen Ausbruch in Westpolen sind von offizieller Stelle dementiert worden.

 

Ein Verdacht auf Afrikanische Schweinepest (ASP) an drei verendeten Wildschweinen, die Ende März nördlich von Posen gefunden worden waren, hat sich nicht bestätigt. Die Staatliche Veterinärbehörde teilte am Freitag mit, dass alle Proben negativ gewesen seien. Zuvor hatten die Untersuchungen größere Aufmerksamkeit in den polnischen Medien verursacht, denn im Falle eines positiven Befundes wäre die Schweinepest erstmals in der Wojewodschaft Großpolen nachgewiesen worden. Die Krankheitsfälle wären dann deutlich nach Westen gewandert – bis etwa 170 km Richtung der Grenze zu Brandenburg.

Zurzeit sind in Polen vier Wojewodschaften von ASP betroffen. Seit Jahren gibt es Funde in Podlasien entlang der weißrussischen Grenze sowie im Lubliner Land, das an die Ukraine anschließt. Im vergangenen Jahr hinzugekommen sind Fälle in Masowien mit dem Zentrum Warschau sowie seit diesem Jahr in Ermland-Masuren an der Grenze zum russischen Kaliningrad.

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