ASP

Mit Helikoptern gegen die Schweinepest


Die französischen Kräfte jagten mit Hilfe der Gendarmerie, um kein Wildschwein zu übersehen.
Bild: ONCFS
Die französischen Kräfte jagten mit Hilfe der Gendarmerie, um kein Wildschwein zu übersehen.

Im Kampf gegen die drohende Seuche aus dem Grenzgebiet von Belgien setzt Frankreich Helikopter ein. Mit Wärmebildkameras suchen Bundespolizisten nach Wildschweinen.

Die französische Gendarmerie unterstützt die Nationale Jagdbehörde des Landes ONCFS (Office National de la Chasse et de la Faune Sauvage) bei der bei der Ausrottung der Wildschwein-Population nahe der belgischen Grenze. So soll verhindert werden, dass sich die Afrikanische Schweinepest (ASP) aus dem belgisch-französischen Grenzgebiet ausbreitet. Um alle Wildschweine in der 16.000 ha großen „Weißen Zone“ zu finden, unterstützte ein Hubschrauber mit einer Wärmebildkamera die Jäger bei der Suche nach Wildschweinen. Dabei schwebt der Helikopter in 150 Metern Höhe und konnte so sämtliche Tiere trotz des Blätterdaches orten. Seit Einrichtung der weißen Zone im Oktober 2018 wurden 582 Wildschweine entnommen.

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  1. Frederik
    Erstellt 2. März 2019 06:51 | Permanent-Link

    Das nenne ich konsequent, da hat einer verstanden welche Bedrohung das für die gesamte Wirtschaft hat. Glückwunsch für soviel Klarblick!!!

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