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Weitere Schweinepestfälle in Rumänien


In Einrichtungen des rumänischen Schweineproduzenten Carniprod wurde die Afrikanische Schweinepest nachgewiesen. In der Folge mussten rund 44.500 Schweine gekeult werden. Einen weiteren Fall melden die Behörden heute.

Sowohl in der Aufzucht als auch in den Schlachthäusern des rumänischen Schweineproduzenten Carniprod wurde der Erreger der afrikanischen Schweinepest nachgewiesen. Die Einrichtungen liegen im Kreis Tulcea im Osten des Landes. Die rumänische Veterinär- und Lebensmittelbehörde ANSVSA reagierte mit Quarantänemaßnahmen und keulte den gesamten Bestand von insgesamt 44.580 Schweinen. Dazu zog die Behörde Spezialisten aus zehn anderen Regionen zusammen. Das Verteidigungsministerium stellte vier mobile Verbrennungsanlagen zur Verfügung. Auch zwei Experten der EU sind vor Ort, um die Lage für die EU zu bewerten und mit Ratschlägen zur Seite zu stehen.

Der erste Fall war am 28. Juni in einem Schlachthaus des Konzerns aufgetreten. Bei den darauf folgenden Untersuchungen wurden weitere Fälle in Mastanlagen desselben Unternehmens gefunden. Am heutigen Mittwoch  meldet die Behörde ANSVSA einen weiteren Ausbruch in einem Betrieb in Braila, der auch in der betroffenen Region Tulcea liegt.

Laut Berichten der Behörde laufen die Ermittlungen zu Herkunft und Ursache noch. Es wurde eine Sicherheitszone in Tulcea eingerichtet. In der Gegend wurden Straßensperren errichtet und diverse Transportverbote verhängt. Offizielle Behörden mahnten noch einmal ausdrücklich das Einhalten der Biosicherheit an.



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