Außenhandel

Klöckner bekennt sich zum Export

Foto: jst

Für die deutsche Ernährungswirtschaft ist der Export ein wichtiges Standbein. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner betont die Unterstützung ihres Hauses für die Pflege und Entwicklung der Absatzmärkte im Ausland.

"Jeden dritten Euro verdienen die Unternehmen der Lebensmittelindustrie im Export", sagte die Ministerin zur Eröffnung des 8. Aussenwirtschaftstag der Agrar- und Ernährungswirtschaft in Berlin in dieser Woche. Daher besitze die Ausfuhr hochwertiger Lebensmittel hohe Bedeutung auch für die Erlössituation im Inland und sichere das Preisniveau der heimischen Erzeuger. Die häufig geäußerten Kritik verschiedener Nicht-Regierungs-Organisationen (NGO) könne sie nicht akzeptieren, sagte Klöckner. Dennoch sei es richtig, mit diesen sowohl von der Politik als auch der Wirtschaft in einem ständigen, konstruktiven Dialog zu bleiben. Die Landwirtschaft in Deutschland sei ein hochmoderner Wirtschaftszweig, stehe jedoch immer vor der Herausforderung des globalen Wettbewerbs.

Den steigenden Anforderungen der Wirtschaft wolle sie durch eine Aufstockung des mit der Ausfuhrwirtschaft beschäftigten Personals im Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) gerecht werden, so Klöckner. Im Haushalt seien dafür entsprechende Mittel vorgesehen. Auch sollen Unternehmerreisen sowohl organisiert als auch finanziell unterstützt werden. Als weitere Fördermaßnahmen ihres Hauses nannte die Ministerin Marktstudien, Schulungen und Beteiligungen an Messeprogrammen im Ausland.

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