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Dieter Dänzer trifft Jennifer Kotula und Max-Ferdinand von Korff von Claas

Im GMZ Hockenheim stand kein einziger gebrauchter Mähdrescher - dafür allerdings um die 20 neue Drescher, die dort von den Profis komplettiert und zur Auslieferung fertig gemacht werden. Seitens Claas will man alles Menschenmögliche tun, damit jeder Hektar eines Kunden gedroschen wird!
Dieter Dänzer
Im GMZ Hockenheim stand kein einziger gebrauchter Mähdrescher - dafür allerdings um die 20 neue Drescher, die dort von den Profis komplettiert und zur Auslieferung fertig gemacht werden. Seitens Claas will man alles Menschenmögliche tun, damit jeder Hektar eines Kunden gedroschen wird!

Aus aktuellen Anlässen, sprich der Intensivierung der Zusammenarbeit von Claas mit dem niederländischen Startup AgXeed sowie den großen Problemen was die rechtzeitige Auslieferung der verkauften Mähdrescher betrifft, hat sich Dieter Dänzer am Morgen des Eröffnungstages der DLG-Feldtage mit Jennifer Kotula und Max-Ferdinand von Korff im Gebrauchtmaschinenzentrum von Claas in Hockenheim getroffen.

Jennifer Kotula ist die Leiterin des digitalen Business oder wie die offizielle internationale Titulierung lautet "Head of Digital Business & EASY at CLAAS Vertriebsgesellschaft". Max-Ferdinand von Korff ist in der CVG Verkaufsleiter Erntetechnik, sprich Director Sales Harvesting.

Was die aktuellen Anlässe betrifft, so hatte sich Claas entschieden, just zur Eröffnung der nach drei Jahren Corona-bedingter Pause wieder stattfindenden DLG-Feldtage bei Mannheim zu verkünden, dass man die Zusammenarbeit mit dem niederländischen Startup AgXeed intensivieren werde. Die Intensivierung beinhaltet zum einen eine weitere Beteiligung im Rahmen der Series A Finanzierungsrunde und zum anderen eine erste Vertriebs- und Servicekooperation. Ein weiterer Anlass war, dass die Druschsaison unmittelbar vor der Tür steht – und es hinter den Kulissen kräftig rumort, weil viele Kunden ihre neuen Claas-Mähdrescher noch nicht auf dem Hof stehen haben. In Branchenkreisen ist die Rede von deutlich über 1.000 Mähdreschern, die aufgrund der Zulieferer-Engpässe scheinbar nicht rechtzeitig fertiggestellt werden können. Die beiden Talk-Gesprächspartner wollten diese Zahl nicht kommentieren, weil diese sehr volatil sei, sprich sich jeden Tag etwas ändere. Man habe vor allem in den letzten Tagen und Wochen wieder Boden gut machen können.

Fakt ist, in dem GMZ in Hockenheim in dem sich sonst über die Wintermonate meist über 100 gebrauchte Mähdrescher ansammeln, die dann bis zum Start der Druschsaison weitgehend verkauft werden – war kein einziger Gebrauchter anzutreffen! Dafür allerdings um die 20 neue Drescher, die dort von den Profis komplettiert und zur Auslieferung fertig gemacht werden. Seitens Claas wolle man jedenfalls alles Menschenmögliche tun, damit jeder Hektar eines Kunden gedroschen wird!

Sehr interessant ist im Übrigen auch zu hören, was Jennifer Kotula über den Vertriebsstart der drei verschiedenen autonomen Fahrzeugversionen – Raupen-, Dreirad- und Vierrad-Fahrwerkvarianten mit unterschiedlicher Motorisierung zu erzählen hat. Kurz zusammengefasst hat es ganz viel mit "Try and Error" zu tun –  eben so wie es halt Usus sei bei Startup-Unternehmen.

Der Podcast verdient auf jeden Fall das Prädikat "umbedingt hörenswert"!

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