Bild: facebook / Maike Schulz-Broers

Das Bündnis Land schafft Verbindung plant eine weitere Sternfahrt nach Berlin. Für Dienstag, 26. November, rufen die Organisatoren zur Demonstration am Brandenburger Tor auf.

Während in der vergangenen Woche die Gerüchteküche über ein Zerwürfnis innerhalb der Graswurzelbewegung "Land schafft Verbindung" brodelte, kündigt das Bündnis nun eine weitere Sternfahrt nach Berlin zum Brandenburger Tor an. Am 26. November sollen dort erneut Proteste der Bauern stattfinden.

Das Bündnis hält an seiner Positionierung (siehe Kasten) fest und fordert darüber hinaus Verhandlungsgespräche "zwischen Landwirten, den beiden Bundesministerinnen für Landwirtschaft sowie Umwelt, Julia Klöckner und Svenja Schulze, sowie den führenden und verantwortlichen NGO's".

Zu den Gerüchten, ein Teil der Bewegung wolle die Hauptverantwortliche Maike Schulz-Broers ausschließen, teilt das Bündnis auf Nachfrage von agrarzeitung.de mit: "Aktuell befindet sich "Land schafft Verbindung" in Gesprächen mit allen Beteiligten." Sobald man sich geeinigt habe, werde eine "entsprechende Mitteilung zum Sachverhalt" verschickt.
Standpunkte von Land schafft Verbindung
1. Das Agrarpaket gefährdet landwirtschaftliche Betriebe. Wir wollen sie erhalten.

2. Die Verschärfung der Düngeverordnung führt zu Unterdüngung. In den sogenannten roten Gebieten schadet das dem Boden und dem Wasser mehr, als es nützt.

3. Buhmann der Politik und vieler NGOs: Die permanente negative Stimmungsmache, das Bauernbashing, führt zu Ärger und Frustration im Berufsstand. Diskriminierung, Benachteiligung und Mobbing von Angehörigen gehören zur Tagesordnung. Das gefährdet die Zukunft der Betriebe und des ländlichen Raums. Unter solchen gesellschaftlichen Umständen und ständig an den Pranger gestellt, oft weder fach- noch sachgerecht, verliert der Beruf des Landwirts seine Attraktivität.

4. Das Mercosur-Handelsabkommen gefährdet durch Billigpreise importierter Waren, die Versorgung mit sicheren, qualitativ hochwertigen und geprüften Lebensmitteln aus der Region.

1 Kommentar

  1. Deselaers Heinz Sittermansweg 7/ 47608 Geldern // Altbauer auf dem Jüttenhof
    Erstellt 5. November 2019 10:27 | Permanent-Link

    Hallo Agrarzeitungs-Mannschaft. Ich kann es gut verstehen, dass Bauern auf die Spitze des DBV nicht mehr gut zu sprechen sind. Bei der Verabschiedung von unserem Präsidenten Friedhelm Decker habe ich die Gelegenheit gepackt mit dem Ruckwied ein kurzes Gespräch zu führen. Ich war und bin immer noch der Meinung und sagte unserem obersten Bauer wir müssen in den heutigen Medien denn der Verbraucher weiß nicht mehr wie Landwirtschaft geht und auch nicht warum. Auch als Altbauer wenn ich was wissen will dachte ich ihm weiter setze ich mich an den PC und der führt mich hin. Antwort von Ihm: Wissen sie was das kostet, meine Antwort sammeln sie von Stück was auf dem Markt komm ein ganz kleines Stück, denn viel wenig gibt ein viel, wovon träumen sie. Und das ist die Antwort vom // D B V Präsident. Mein letzter Satz war wissen Sie, was das den Bauern kostet immer von den Umweltkammeraden dargestellt zu werden denn die kommen in den Medien. Gruß der Altbauer vom Jüttenhof

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