Übernahme Monsanto

Bayer gibt viel ab

BayerCropScience Geschäftsführer Dr. Helmut Schramm sieht die Übernahme von Monsanto auf gutem Weg.
Foto: J_Struck
BayerCropScience Geschäftsführer Dr. Helmut Schramm sieht die Übernahme von Monsanto auf gutem Weg.

"Bayer gibt ein anständiges Paket an Produkten ab", so der Geschäftsführer der deutschen Bayer Crop Science, Dr. Helmut Schramm, auf der heutigen Jahrespressekonferenz des Unternehmens in Potsdam. Der Schritt ist Teil behördlicher Auflagen im Zuge der Übernahme des US-Unternehmens Monsanto.

Dazu gehören beispielsweise alle Glufosinathaltigen Pflanzenschutzprodukte, das Geschäft mit Saatgut für Raps, Baumwolle und Soja weltweit, die Weizenzüchtungsaktivitäten am Standort Gatersleben und Forschungsprojekte im Zusammenhang mit Glufosinaten. Außerdem muss sich Bayer von seiner Digitalsparte trennen. Die Schritte seien aufgrund kartellrechtlicher Auflagen erforderlich geworden.

"Rund 4.500 Mitarbeiter sind von der Transaktion betroffen", sagte Schramm. Wie bekannt sei, würden die Verhandlungen exklusiv mit dem Ludwigshafener Unternehmen BASF geführt. Dies erfülle ihn mit Zuversicht, da dort vergleichbare unternehmerischen Wertvorstellungen in Bezug auf die Mitarbeiter herrschen, führte er aus.

Mittlerweile hätten 19 Kartellbehörden bedeutender Länder und Regionen die Firmenübernahme positiv bewertet. Die noch fehlende Genehmigung des Justizministeriums der USA werde für das zweite Quartal erwartet. Im Anschluss daran würden die Arbeiten zur Integration des US-Unternehmens in die Bayer-Organisation starten.

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