Beihilfen

Brüssel erlaubt Handel mit Phosphatrechten

Über handelbare Phosphatrechte wollen die Niederländer ihr Gülleproblem in den Griff bekommen. Die EU-Kommission genehmigt das System, weil es eindeutig darauf abzielt, die Milchviehdichte zu vermindern.

Ab dem Beginn des kommenden Jahrs erhalten niederländische Milchvielbetriebe kostenlose Phosphatrechte. Ende 2018 müssen sie nachweisen, dass im Betrieb die in der Gülle enthaltene Phosphatmenge die zugewiesene Menge nicht überschreitet. Der Verkauf von Gülle wird damit verhindert.

Fonds zur Hilfe von Junglandwirten

Allerdings dürfen die Milcherzeuger auch Phosphatrechte hinzukaufen. Von der hinzugekauften Menge verbleiben 10 Prozent in einen Fonds. Dieser wird Junglandwirten und besonders flächenbasierten MiIcherzeugern zur Verfügung gestellt.

Das System ist nach Ansicht der EU-Kommission eine staatliche Beihilfe. Sie wird aber genehmigt, da sie nicht nur der Einhaltung von den gesetzlichen Auflagen dient. Darüber hinaus werde durch den Handel mit Phosphatrechten die flächenbasierte Viehhaltung gefördert, teilt die EU-Kommission mit.

 

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