Bis Mitte 2019 soll ein Entwurf der Ackerbaustrategie des Bundeslandwirtschaftsministeriums vorliegen. Ein wichtiges Kriterium ist die gesellschaftliche Akzeptanz.

Die vom Zentralausschuss der Deutschen Landwirtschaft (ZDL) gemeinsam vorgestellte Ackerbaustrategie sei eine gute Grundlage, so der Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL), Dr. Hermann Onko Aeikens, heute in Berlin. Doch das von seinem Haus zu erarbeitende Konzept müsse weitere Kriterien berücksichtigen, sagte Aeikens auf der 6. Ackerbautagung des Deutschen Bauernverbandes.

An der Erarbeitung der BMEL-Ackerbaustrategie seien viele Wissenschaftler aus der Ressortforschung beteiligt, die im Ministerium angesiedelt ist. Auch müsse eine Abstimmung mit dem Bundesumweltministerium (BMU) erfolgen. Doch die Federführung liege eindeutig beim BMEL, betonte Aeikens.  Als wesentliches Ziel der Ackerbaustrategie beschrieb der Staatssekretär, den Ackerbau "ökologisch und ökonomisch so auszurichten, dass er gesellschaftlich akzeptiert" werde. Dazu müsse sich auch die Landwirtschaft bewegen, forderte er.

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