Bilanz 2018

Berchtesgadener Land legt zu


Erfassung in 1.450 Metern Höhe: Die Molkerei Berchtesgadener Land holt Milch der Kallbrunnalm in den Ostalpen ab.
Molkerei
Erfassung in 1.450 Metern Höhe: Die Molkerei Berchtesgadener Land holt Milch der Kallbrunnalm in den Ostalpen ab.

Auf mehreren Ebenen erfolgreich und umsatzstark: So sieht die Bilanz 2018 der bayerischen Molkerei aus. Hinzu kommt noch der renommierte Nachhaltigkeitspreis.

Die Genossenschaftsmolkerei Berchtesgadener Land blickt auf einen steigenden Umsatz zurück und sieht sich in der Unternehmensausrichtung bestätigt, die vor allem auf Nachhaltigkeit setzt.
So erreichte die Molkerei zusammen mit dem Frischdienst Berchtesgadener Land einen Jahresumsatz von über 250 Mio. € und war im Jahr 2018 im Segment Frischmilch in Bayern der Marktführer, bei Sahne sogar deutschlandweit. "Die hohe Nachfrage nach den Markenprodukten führte zu optimaler Auslastung der Anlagen und geht mit einer weiterhin guten Sicherung der Arbeitsplätze einher; dazu ein gutes Arbeitsklima – das ist das A und O für zufriedene Mitarbeiter. Und dafür setzt sich die Molkerei seit Jahren engagiert ein", erklärt Geschäftsführer Bernhard Pointner.

Die Genossen hatten im Jahr 2017 als erste Molkerei ein Anwendungsverbot für Totalherbizide wie Glyphosat und eine Bewegungsprämie zur Steigerung des Tierwohls für konventionelle Betriebe eingeführt. In Kombination mit der Nutzung nachhaltiger Verpackungen und spritsparender Fahrzeuge erhielt die Molkerei dafür im Dezember 2018 den Deutschen Nachhaltigkeitspreis. Der Preis in der Kategorie Unternehmen mittlerer Größe wurde von Bundesumweltministerin Svenja Schulze im Rahmen einer Gala in Düsseldorf verliehen. „Nachhaltiges Wirtschaften und ehrliche Qualität haben bei uns seit Jahrzehnten Tradition. An erster Stelle steht ein fairer Milchpreis für die aufwändige Milcherzeugung in der Bergregion unserer rund 1.700 Landwirte", so Pointner.

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