Brandenburg

Mit Pfeil und Bogen gegen Schwarzkittel


Die oberste Jagdbehörde in Brandenburg plant eine Ausnahmegenehmigung, über die Schwarzwildbestände mit Pfeil und Bogen erlegt werden können. Wissenschaftler begleiten das Modell.

Das Land Brandenburg greift auf eine alte Jagdmethode zurück, um Wildschweine einzudämmen. So soll die Jagd mit Pfeil und Boden wieder erlaubt werden, allerdings nur in Stahnsdorf und Kleinmachnow, teilt das Land Brandenburg mit. Die Genehmigung ist nach dem Landesjagdgesetz möglich. Der Jagdpächter muss einen Antrag stellen und seine Qualifizierung nachweisen.


Die Aktion dient auch zur Forschung. Wissenschaftler wollen mehr über den Erfolg der Methode und die Resonanz der Bevölkerung herausfinden. Moderne Jagdpfeile- und -bögen ermöglichen es inzwischen, selbst stärkstes Wild tierschutzgerecht zu töten. Der Jäger muss allerdings nahe an das Wild heran, da Schussdistanzen bis maximal 25 Meter zur sicheren Erlegung erforderlich sind. Gerade in Wohngebieten böten Pfeil und Bogen eine Möglichkeit Wildschweine zu erlegen, ohne Menschen zu gefährden und zu stören, so die Erklärung. 

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