Brexit

EU passt Einfuhrkontingente an


Wegen des bevorstehenden Austritts Großbritanniens aus der EU werden in Brüssel die Einfuhrkontingente angepasst.
Foto: Europäisches Parlament
Wegen des bevorstehenden Austritts Großbritanniens aus der EU werden in Brüssel die Einfuhrkontingente angepasst.

Die bestehenden Einfuhrkontingente für sensible Agrarerzeugnisse werden zum Teil gekürzt. Das liegt an der Verminderung der EU auf nur noch 27 EU-Mitgliedstaaten nach den geplanten Austritt des Vereinigten Königreichs.

Die EU wird ihren Außenschutz im Agrarsektor nach dem Brexit nicht senken. Deshalb müssen bestehende Zollkontingente um die Mengen vermindert werden, die bisher von den Briten genutzt wurden. Die EU-Mitgliedstaaten haben sich jetzt auf mengenmäßig angepasste Kontingente verständigt. 

Bei den Einfuhrmengen von Rindfleisch aus Australien, von Butter aus Neuseeland oder von Cheddar aus Kanada kommt es zu erheblichen Veränderungen. Beim Getreide bleiben die Kontingente mit der Ausnahme von Braugerste zumeist auf dem alten Niveau. Die neuen Kontingentsmengen müssen noch mit dem Europaparlament und den WTO-Mitgliedstaaten abgestimmt werden.

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